07 September 2008

Meer

Moin Hermann!

Heute ist Sonntag, und wir haben nicht viel Strecke vor uns. Wir fahren nach dem Zusammenpacken der Zelte weiter Richtung Osten und kommen schon vor dem Mittagessen an. Es gibt ein Jurtencamp am See, und wir haben einen freien Tag!
Zu essen gibt es aber noch nichts, weil die angekündigte Touristengruppe erst später kommt. Vorher bleibt die Küche kalt.
Wir telefonieren noch ein bisschen, um das Verschicken des Motorrads zu organisieren. In Deutschland hieß es, das regelt man am Besten vor Ort. Hier allerdings heißt es, ein Sammelcontainer wird in diesem Jahr nicht mehr voll!
Ich hab ja gewusst, dass sie nicht viel exportieren, aber womöglich bis Ostern auf das Motorrad warten?

Das Jeep-Team entscheidet sich, die Verwandtschaft in Ulan Bator heute noch zu besuchen, es sind ja nur noch 300 Kilometer. Auch wenn sich das Essen nochmal verzögert, weil wir zum Schwimmen an den Badesteg runtergehen, reicht es noch, und gegen drei Uhr macht sich der Jeep auf die Socken.

Als wir nochmal zu unserem Badesee runtergehen, merken wir, dass wir nicht alleine sind. Pferde, Rinder und Schafe stehen im Wasser und trinken, aber nicht nur. Tiere im BadVielleicht sollten wir doch vorsichtiger sein und hier kein Wasser schlucken.
Dafür bekommen wir abends koreanisches Bier, und es gibt einen prächtigen Sonnuntergang.

Was braucht man Meer?Wenn es am Tag nur 2 Stunden Strom gibt, ist es auch egal, ob das Bier im Kühlschrank steht.

Morgen geht es wieder zurück in die Hauptstadt.



Kommentare

Noch keine Kommentare

Neuer Kommentar

Dieser Artikel ist geschlossen. Keine Kommentare mehr möglich.